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Christine - Koch - Hauptschule
Eslohe /Sauerland
Brief
an die Eltern, der alljährlich im Oktober ausgeben wird!
2010 / 2011
Liebe
Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
die
ersten Wochen des neuen Schuljahres liegen hinter uns.
Schulleitung und Lehrerkollegium begrüßen Sie herzlich zum neuen Schuljahr.
Unser besonderer Gruß gilt den Schülerinnen und Schülern der neuen 5. Klassen
und ihren Eltern. Wir wünschen den Kindern eine rasche Eingewöhnung in die neue
Umgebung und einen problemlosen Übergang.
Allen
wünschen wir viel Erfolg und Freude beim Lernen.
Im
Folgenden einige wichtige Informationen.
Öffnungszeiten des Sekretariats:
Mo. - Fr. 9-12 Uhr
240
Schülerinnen und Schüler / 17 Lehrerinnen und Lehrer
Entschuldigungen
Es wird
gebeten, der Schule jede Abwesenheit unverzüglich unter Angabe des
Grundes mitzuteilen. Dies kann zunächst telefonisch, dann auch auf geeignete
andere Weise, z.B. in Form der Weitergabe entsprechender Mitteilungen durch
Mitschülerinnen und Mitschüler, erfolgen. Wir bitten, innerhalb von zwei Tagen
eine schriftliche Entschuldigung nachzureichen. Im Falle einer längeren
Erkrankung soll der Schule eine Mitteilung über die Dauer der Krankheit
vorgelegt werden. In Einzelfällen (wiederholtes oder längeres Fehlen) kann die
Schule die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen.
§ 43 - Schulgesetz
(1) Schülerinnen und
Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen
verbindlichen Schulveranstaltungen teilzunehmen. .....
(2) Ist eine Schülerin
oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen
verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich
die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit. Bei
begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird,
kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen.
An dieser Stelle haben wir
eine Bitte an Sie: Sollte Ihr Kind an einer Krankheit leiden, von der wir in der
Schule wissen sollten (z.B. Diabetes, ADS, Nieren- oder Herzkrankheiten, ...),
so informieren Sie doch bitte den/die Klassenlehrer/in darüber. Vor allem
sollten wir darüber Bescheid wissen, wie wir bei einem evtl. auftretenden
Notfall reagieren müssen.
Beurlaubungen vom Unterricht
In
dringenden Ausnahmefällen kann auf schriftlichen Antrag der
Erziehungsberechtigten eine Beurlaubung vom Unterricht gewährt werden. Dazu
gehören zum Beispiel außergewöhnliche Familienereignisse oder unaufschiebbare
Arzttermine.
Reise oder Urlaubstermine
der Erziehungsberechtigten
können laut Weisung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes
NRW grundsätzlich nicht als Grund für eine Befreiung gelten. Bitte buchen
Sie keine Reisen - und seien diese noch so attraktiv – wenn eine Beurlaubung
damit verbunden und über die Beurlaubung noch nicht entschieden ist.
Anträge
auf Beurlaubung müssen rechtzeitig (mindestens 5 Tage vorher) in der Schule
eingereicht werden, um bei etwaigen angesetzten schriftlichen Prüfungen eine
sachgerechte Entscheidung treffen zu können. Ich bitte darum, die Anträge
ausführlich zu begründen, um Nachfragen zu vermeiden. Anträge auf Beurlaubung
sollten wirklich nur in Ausnahmefällen gestellt werden.
Schulpflegschaft
Vors.
: Frau Rita Sommer
Stellv. : Frau Frauke Sakowski
Schulkonferenz
Frau Mechthild Schulte
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Schülersprecherin
/Schülersprecher
SV –
Lehrer: Nassio Pagonis
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Ferien
Herbst
11.10. -
22.10.2010
Weihnachten
24.12.2010 -
07.01.2011
Ostern
18.04. -
29.04.2011
Sommer
25.07. -
06.09.2011
Feiertage und bewegliche Ferientage
Montag 07.03.2011
Rosenmontag, beweglicher Ferientag
Donnerstag 02.06.2011
Christi Himmelfahrt
Freitag
03.06.2011
beweglicher Ferientag
Donnerstag 23.06.2011
Fronleichnam
Freitag
24.06.2011
beweglicher Ferientag
Zeugnisausgabe:
1.
Halbjahr
18.02.2011
2.
Halbjahr Versetzung
22.07.2011
IV. NEU:
Schulgesetz +
Ausbildungsordnung Sekundarstufe I (APO-SI)
Ab dem neuen Schuljahr
2007/2008 wird in den Zeugnissen auch die Entwicklung übergreifender sozialer
und persönlicher Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler dokumentiert.
Leistungsbereitschaft, die Zuverlässigkeit/Sorgfalt und das Sozialverhalten sollen in Noten von "sehr gut" bis
"unbefriedigend" bewertet werden. Eine ausformulierte Bewertung kann das
Gesamtbild ergänzen. Mit den Neuerungen soll es ermöglicht werden, nicht allein
die fachlichen Leistungen der Schüler zu berücksichtigen, sondern auch ihre
sonstigen Fähigkeiten.
Wie
wird
bewertet?
Die
Bewertung
erfolgt
in
vier
Notenstufen,
die
sich
von
den
üblichen
sechs Stufen
der
Fachnoten
unterscheiden:
sehr
gut
entspricht
den
Anforderungen
in
besonderem
Maße
gut
entspricht
den
Anforderungen
in
vollem
Maße
befriedigend
entspricht
den
Anforderungen
im
Allgemeinen
unbefriedigend
entspricht
den
Anforderungen
noch
nicht
Gibt
es
einheitliche
Bewertungskriterien?
Das
Schulministerium
hat
dazu
eine
Handreichung
herausgegeben,
in
der
Indikatoren
für die
Einzelbewertungen
empfohlen
werden.
Wer
bewertet
diese
Kompetenzbereiche?
Über
die
Bewertung
entscheidet
die
Zeugniskonferenz
auf
Vorschlag
des
Klassenlehrers.
Erscheinen
diese
Noten auch
auf Abgangs-
oder
Abschlusszeugnissen?
Die
„Kopfnoten“
sind ab
dem
Schuljahr
2007/2008
verbindlicher
Bestandteil
aller
Zeugnisse.
Wie
wird
die
Vergleichbarkeit
dieser
Bewertungen
sichergestellt?
Vorläufig
handelt
es
sich
bei
der Benotung
des
Sozialverhaltens
um individuelle
Bewertungen
der
einzelnen
Schule,
der
einzelnen
Zeugniskonferenz.
Werden
auch
die
Fehlzeiten angegeben?
Neben
den
Kopfnoten
erscheinen
auf
allen
Zeugnissen
auch
die
Fehlzeiten
eines
Schülers.
Eine
Ausnahme
bilden
hier
die
Abgangs-
und
Abschlusszeugnisse,
auf denen
nur
noch
die
unentschuldigten
Fehlzeiten
ausgewiesen
werden.
Werden
auch
sonstige
Leistungen
auf
den
Zeugnissen
vermerkt?
Auch
der
besondere
Einsatz
eines
Schülers
im
außerunterrichtlichen
Bereich
der
Schule
soll
auf
den
Zeugnissen
dokumentiert
werden.
Dazu
gehören
Mitarbeit
in der
Schülervertretung
oder
an
einer
Schülerzeitung,
Übernahme
besonderer
Aufgaben
bei
Projekten
und
Veranstaltungen,
Teilnahme
an Wettbewerben,
u.ä.
Außerdem
kann
in
Absprache
mit dem Schüler
auch
besonderes
außerschulisches
Engagement
in
kirchlichen
oder
gemeinnützigen
Organisationen
vermerkt
werden.
Die
Schule
benötigt
dazu
eine
Bescheinigung
der
Einrichtung
(z.B.
Jugendfeuerwehr,
Rotes
Kreuz,
Johanniter,
Malteser,
Jugendvertretungen,
Kirchen,
Sportvereine,
Jugend-
und
Altenbetreuung,
politische
Parteien,
u.ä.)
Die
Bescheinigung
solcher
Aktivitäten
erlangt
bei
Bewerbungen
immer größer
werdende
Bedeutung.
Deshalb
empfiehlt
sie sich
besonders
auf
Abgangs-,
Abschluss-
und
Bewerbungszeugnissen
und
geschieht
dort
unter
Einbeziehung
früherer
Schuljahre,
wenn
der
Schüler
dies
wünscht.
V. HAUSAUFGABEN
Viele unserer Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten zu begreifen, dass
Lernen eine Tätigkeit ist, die oft auch Mühe kostet.
Ein Spiegelbild dieser Haltung sind die nicht gemachten oder oberflächlich
angefertigten bzw. abgeschriebenen Hausaufgaben.
Das Kollegium der Christine-Koch-Hauptschule, ein großer Teil der Eltern und
Schüler ist vom prinzipiellen Nutzen der Hausaufgaben überzeugt. Deshalb ist es
wichtig, diese auch aktiv einzufordern.
Diese Ergebnisse sind nicht befriedigend. Darin spiegelt sich eine mangelhafte
Arbeitshaltung.
Wenn
wir Pädagogen die Schülerinnen und Schüler betrachten, die ihre Hausaufgaben
wiederholt nicht oder nur unvollständig anfertigen, so wird deutlich, dass diese
auch leistungsschwach sind. Sicher keine überraschende Erkenntnis. Sie zeigt
aber den Wert der Hausaufgaben.
Deswegen unser Aufruf:
Achten Sie darauf, dass Ihr
Kind die Hausaufgaben
sorgfältig und vollständig anfertigt.
Ohne
Ihr Unterstützung können wir Ihre Kinder nicht zu einem Schulabschluss führen.
Auf die Bedeutsamkeit eines guten Schulabschlusses muss sicher nicht
besonders hingewiesen werden.
Selbständiges
Arbeiten
will
gelernt
sein.
Die
Hausaufgabe
ist
das
beste
Übungsfeld
dafür
und
die tägliche
Bewährungsprobe.
Sie hilft,
Pflichtgefühl
und
Ausdauer,
Fleiß
und auch
Verzicht
zu üben.
Diese
Tugenden
sind heute
so
notwendig
wie
eh
und
je.
Es
geht
also
nicht
um
die
Frage: Hausaufgaben
- ja
oder
nein?
Sondern
um
die
Frage:
Hausaufgaben
- ja,
aber
wie?
Hier
zehn
praktische
Ratschläge
für
Eltern:
(Lehrer
= Lehrer und Lehrerin)
1.
Zeigen
Sie
Ihrem
Kind,
dass
Sie Hausaufgaben
für
wichtig
halten.
Ihr
Interesse
hilft
dem
Kind
zu
einer
positiven
Einstellung.
Es wird
Hausaufgaben
nur
ernst
nehmen,
wenn
auch
Sie
es
tun.
2.
Wer
geistig
arbeitet,
muss
sich
konzentrieren.
Darum
braucht
Ihr Kind
am Nachmittag
einen
eigenen
Arbeitsplatz.
Und
Ruhe!
Mit
Musik
geht
vielleicht
manches
besser
- gewiss
aber
nicht
das
Lernen.
Auch
in der
kleinsten
Wohnung
sollte
sich
ein
stiller
Platz
finden,
der
für
das
Aufgabenmachen
dem
Kind
gehört.
3.
Anteil
nehmen
ist
gut,
aber
ziehen
Sie
zu Hause
keinen
neuen
Schulbetrieb
auf.
Unterhalten
Sie
sich
mit Ihrem
Kind über
das
Gelernte.
Freuen
Sie
sich
über
das,
was
es
schon
alles
weiß.
Lassen
Sie
sich
von
ihm
die
Aufgaben
erklären.
4.
Hausaufgaben
sind
den
Schülern
gestellt,
nicht
den
Eltern!
Geben
Sie
darum
nur Tipps
und
ab
und
zu eine
Hilfestellung.
Aber
lassen
Sie
Ihr Kind die
Aufgabe
selbst
lösen.
Nehmen
Sie ihm
das
Denken
nicht ab,
sonst
verhindern
Sie
das
eigenständige
Arbeiten.
Außerdem
täuschen
Sie
den
Lehrer
darüber,
was
Ihr
Kind
wirklich
kann.
5.
Pausen
geben
Kraft für
neue
Runden.
Sorgen
Sie
dafür,
dass
Ihr Kind die
Hausaufgaben
nicht
im
Akkord
erledigt.
Es muss
sich
zwischendurch
auch
immer
wieder
kurz entspannen.
Manche
Kinder
beginnen
mit
der
Hausaufgabe
sofort
nach
dem
Mittagessen,
andere
erst
am Nachmittag.
Hier
gibt
es
keine
festen
Regeln.
Aber
helfen
Sie
Ihrem
Kind,
den
richtigen
Rhythmus
zu finden
und
dann auch
täglich
einzuhalten.
Keinesfalls
dürfen
die
Hausaufgaben
auf
den
Abend
verschoben
werden.
Sonst
kann
das
Hirn
nicht
mehr abschalten,
und
Schlafprobleme
stellen
sich
ein.
6.
Herumhacken
auf
dem
Kind,
Gleichgültigkeit
oder
das
Motto
„Du
wirst
schon
sehen,
wo
du
einmal
landest!“
wirken
katastrophal.
Auch
Schimpfen
und
Ungeduld
helfen
wenig.
Loben
Sie
darum
Ihr Kind,
wenn
es
eifrig
bei
der
Sache
ist,
auch
wenn
es
nicht alle
Lösungen
gefunden
hat.
7.
Hausaufgaben
werden
leicht
vergessen.
Beugen
Sie
vor.
Das
beste
Mittel
ist
das
Aufgabenheft.
Es
erzieht
zur Ordnung,
erspart
Schulärger
und lästiges
Herumfragen
bei
Klassenkameraden.
8.
Die Hausaufgaben
sagen
auch
etwas
über
die
Leistungen
Ihres
Kindes.
Schauen
Sie
daher
regelmäßig
die Hefte
durch.
Die
Korrekturbemerkungen
des
Lehrers
sind
auch
für
Sie aufschlussreich.
9.
Mündliche
Aufgaben
sind
genauso
wichtig
wie
schriftliche.
Lassen
Sie
sich
daher
das
auswendig
Gelernte
aufsagen.
Da
kann
die
Familie
ruhig
zuhören.
Eine solche
Generalprobe
stärkt
das
Selbstbewusstsein
ihres
Kindes
für
den
Auftritt
vor
der
Klasse.
10.
Suchen
Sie
Kontakt
mit
dem
Lehrer.
Auch
er
kennt
Ihr Kind,
und zwar
aus
einer
anderen
Perspektive.
Sein
Rat
wird
Ihre
Hilfe
zu Hause
noch
wirksamer
machen.
Sprechen
Sie
mit
ihm, wenn
Sie
glauben,
dass
Ihr Kind zu
viel
oder
zu wenig
aufbekommt.
Verkündet
der
Sprössling
freudestrahlend,
dass
er nichts
„auf
hat“,
dann
freuen
Sie
sich
mit
ihm. Aber
wenn
sich
der
Jubel
häuft,
sollten
Sie
vorsichtshalber
nachfragen.
Die
Kosten für Kopien belasten unseren Etat sehr stark. Außerdem muss vor allem für
die Fachbereiche Textilgestalten, Kunst und Technik immer wieder Kleinmaterial
beschafft werden. Das Einsammeln ist aber sehr zeitaufwändig. Deshalb hat die
Schulkonferenz auch dieses Jahr beschlossen, wie bisher einen Betrag von 6 € für
diese Zwecke einzusammeln; jüngere Geschwisterkinder zahlen 3 €. Wir bitten für
diese Maßnahme um Verständnis.
Das Geld wird in den nächsten Tagen eingesammelt.
Liebe Eltern,
dieser Elternbrief hat Sie über Wesentliches, Neues oder Altbewährtes
informiert. Nehmen Sie, wo und wann immer Sie können, am Schulleben Ihrer Kinder teil.
Das Kollegium und ich wünschen Ihnen und uns einen
weiterhin erfolgreichen Verlauf des Schuljahres und eine gute Zusammenarbeit.
Ihr Klaus Gottfried, Rektor
| Telefon | 02973-974420 |
| FAX | 02973-974426 |
| Postadresse | Schulstr. 7 59889 Eslohe |
| HS-Eslohe@hs-eslohe.de |