Christine - Koch - Hauptschule
Eslohe /Sauerland
Brief an die Eltern, der alljährlich im Oktober ausgeben wird!
2010 / 2011

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

die ersten Wochen des neuen Schuljahres liegen hinter uns.

Schulleitung und Lehrerkollegium begrüßen Sie herzlich zum neuen Schuljahr. Unser besonderer Gruß gilt den Schülerinnen und Schülern der neuen 5. Klassen und ihren Eltern. Wir wünschen den Kindern eine rasche Eingewöhnung in die neue Umgebung und einen problemlosen Übergang.

Allen wünschen wir viel Erfolg und Freude beim Lernen.

Im Folgenden einige wichtige Informationen.

Christine – Koch Hauptschule Eslohe
Schulstraße 7
59889 Eslohe
Tel.: 02973-974420 / Fax: 02973-974426
eMail: Hauptschule@hs-eslohe.de
Website: www.hs-eslohe.de

Öffnungszeiten des Sekretariats:                   
Mo. -  Fr. 9-12 Uhr

I. ALLGEMEINE  INFOS

240 Schülerinnen und Schüler / 17 Lehrerinnen und Lehrer

Entschuldigungen

Es wird gebeten, der Schule jede Abwesenheit unverzüglich unter Angabe des Grundes mitzuteilen. Dies kann zunächst telefonisch, dann auch auf geeignete andere Weise, z.B. in Form der Weitergabe entsprechender Mit­teilungen durch Mitschülerinnen und Mitschüler, erfolgen. Wir bitten, innerhalb von zwei Tagen eine schriftliche Entschuldigung nachzureichen. Im Falle einer längeren Er­krankung soll der Schule eine Mitteilung über die Dauer der Krankheit vorgelegt werden. In Einzelfällen (wiederholtes oder längeres Fehlen) kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen.

§ 43 - Schulgesetz

(1) Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen teilzunehmen. .....

(2) Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vor­hersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulver­säumnis mit. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen.

An dieser Stelle haben wir eine Bitte an Sie: Sollte Ihr Kind an einer Krankheit leiden, von der wir in der Schule wissen sollten (z.B. Diabetes, ADS, Nieren- oder Herz­krankheiten, ...), so informieren Sie doch bitte den/die Klassenleh­rer/in darüber. Vor allem sollten wir darüber Bescheid wissen, wie wir bei einem evtl. auftretenden Notfall reagieren müssen.

Beurlaubungen vom Unterricht

In dringenden Ausnahmefällen kann auf schriftlichen Antrag der Erziehungs­berechtigten eine Beurlaubung vom Unterricht gewährt werden. Dazu gehören zum Beispiel außergewöhnliche Familienereignisse oder un­aufschiebbare Arzttermine.

Reise oder Urlaubstermine der Erziehungsberechtigten können laut Wei­sung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW grundsätzlich nicht als Grund für eine Befreiung gelten. Bitte buchen Sie keine Reisen - und seien diese noch so attraktiv – wenn eine Beurlaubung damit verbunden und über die Beurlaubung noch nicht entschieden ist.

Anträge auf Beurlaubung müssen rechtzeitig (mindestens 5 Tage vorher) in der Schule eingereicht werden, um bei etwaigen angesetzten schriftlichen Prüfun­gen eine sachgerechte Entscheidung treffen zu können. Ich bitte darum, die Anträge ausführlich zu begründen, um Nachfragen zu vermeiden. Anträge auf Beurlaubung sollten wirklich nur in Ausnahmefällen gestellt werden.

II. MITWIRKUNGSORGANE

Schulpflegschaft

Vors.   :      Frau Rita Sommer
Stellv.  :         Frau Frauke Sakowski

Schulkonferenz

Frau Mechthild Schulte
Frau  Marlies Plugge

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Schülersprecherin /Schülersprecher

Lena Molitor,  Justin Engelhard

SV – Lehrer:            Nassio Pagonis

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III. TERMINE

Ferien

Herbst                       11.10. -              22.10.2010
Weihnachten            24.12.2010 -      07.01.2011
Ostern                      18.04. -              29.04.2011
Sommer                   25.07. -              06.09.2011

Feiertage und bewegliche Ferientage

Montag                       07.03.2011          Rosenmontag, beweglicher Ferientag
Donnerstag                02.06.2011          Christi Himmelfahrt
Freitag                        03.06.2011          beweglicher Ferientag
Donnerstag                23.06.2011          Fronleichnam
Freitag                        24.06.2011          beweglicher Ferientag

Zeugnisausgabe:

1. Halbjahr                                  18.02.2011

2. Halbjahr Versetzung               22.07.2011

IV. NEU:     Schulgesetz +
                     Ausbildungsordnung Sekundarstufe I (APO-SI)

Ab dem neuen Schuljahr 2007/2008 wird in den Zeugnissen auch die Entwicklung übergreifender sozialer und persönlicher Kompetenzen der Schülerinnen und Schü­ler dokumentiert.

Leistungsbereitschaft, die Zuverlässigkeit/Sorgfalt und das Sozialver­halten sollen in Noten von "sehr gut" bis "unbefriedigend" bewertet werden. Eine ausformulierte Bewertung kann das Gesamtbild ergänzen. Mit den Neuerungen soll es ermöglicht werden, nicht allein die fachlichen Leistungen der Schüler zu berücksichtigen, sondern auch ihre sonstigen Fähigkeiten.

Wie wird bewertet?

Die Bewertung erfolgt in vier Notenstufen, die sich von den üblichen sechs Stufen der Fachnoten unterscheiden:

sehr gut                   entspricht den Anforderungen in besonderem Maße
gut                          entspricht
den Anforderungen in vollem Maße
befriedigend              entspricht
den Anforderungen im Allgemeinen
unbefriedigend          entspricht den Anforderungen noch nicht

Gibt es einheitliche Bewertungskriterien?

Das Schulministerium hat dazu eine Handreichung herausgegeben, in der  Indikatoren für die Einzelbewertungen empfohlen werden.

Wer bewertet diese Kompetenzbereiche?

Über die Bewertung entscheidet die Zeugniskonferenz auf Vorschlag des Klasselehrers.

Erscheinen diese Noten auch auf Abgangs- oder Abschlusszeugnissen?

Die Kopfnoten sind ab dem Schuljahr 2007/2008 verbindlicher Bestandteil aller Zeugnisse.

Wie wird die Vergleichbarkeit dieser Bewertungen sichergestellt?

Vorläufig handelt es sich bei der Benotung des  Sozialverhaltens um individuelle Bewertungen der einzelnen Schule, der einzelnen Zeugniskonferenz.

Werden auch die Fehlzeiten angegeben?

Neben den Kopfnoten erscheinen auf allen Zeugnissen auch die Fehlzeiten eines Schülers. Eine Ausnahme bilden hier die Abgangs- und Abschlusszeugnisse, auf denen nur noch die unentschuldigten Fehlzeiten ausgewiesen werden.

Werden auch sonstige Leistungen auf den Zeugnissen vermerkt?

Auch der besondere Einsatz eines Schülers im außerunterrichtlichen Bereich der Schule soll auf den Zeugnissen dokumentiert werden. Dazu geren Mitarbeit in der Schülervertretung oder an einer Schülerzeitung, Übernahme besonderer Augaben bei Projekten und Veranstaltungen, Teilnahme an Wettbewerben, u.ä.

Außerdem kann in Absprache mit dem Schüler auch besonderes außerschulisches Engagement in kirchlichen oder gemeinnützigen Organisationen vermerkt werden. Die Schule benötigt dazu eine Bescheinigung der Einrichtung (z.B. Jugendfeuerwehr, Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, Jugendvertretungen, Kirchen, Sportvereine, Ju­gend- und Altenbetreuung, politische Parteien, u.ä.) Die Bescheinigung solcher Aktivitäten erlangt bei Bewerbungen immer größer werdende Bedeutung. Deshalb empfiehlt sie sich besonders auf Abgangs-, Abschluss- und Bewerbungszeugnissen und geschieht dort unter Einbeziehung früherer Schuljahre, wenn der Schüler dies wünscht.

V. HAUSAUFGABEN

Viele unserer Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten zu begreifen, dass Lernen eine Tätigkeit ist, die oft auch Mühe kostet.

Ein Spiegelbild dieser Haltung sind die nicht gemachten oder oberflächlich angefertigten bzw. abgeschriebenen Hausaufgaben.

Das Kollegium der Christine-Koch-Hauptschule, ein großer Teil der Eltern und Schüler ist vom prinzipiellen Nutzen der Hausaufgaben überzeugt. Des­halb ist es wichtig, diese auch aktiv einzufordern.

Diese Ergebnisse sind nicht befriedigend. Darin spiegelt sich eine mangel­hafte Arbeitshaltung.

Wenn wir Pädagogen die Schülerinnen und Schüler betrachten, die ihre Hausaufgaben wiederholt nicht oder nur unvollständig anfertigen, so wird deutlich, dass diese auch leistungsschwach sind. Sicher keine überra­schende Erkenntnis. Sie zeigt aber den Wert der Hausaufgaben.

Deswegen unser Aufruf:

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Hausaufgaben
sorgfältig und vollständig anfertigt.

Ohne Ihr Unterstützung können wir Ihre Kinder nicht zu einem Schulab­schluss führen. Auf die Bedeutsamkeit eines guten Schulabschlusses muss sicher nicht besonders hingewiesen werden.

Selbständiges Arbeiten will gelernt sein.

Die Hausaufgabe ist das beste Übungsfeld dafür und die gliche Bewährungsprobe. Sie hilft, Pflichtgefühl und Ausdauer, Fle und auch Verzicht zu üben.

Diese Tugenden sind heute so notwendig wie eh und je.

Es geht also nicht um die Frage: Hausaufgaben - ja oder nein? Sondern um die Frage: Hausaufgaben - ja, aber wie?

Hier zehn praktische Ratschläge für Eltern: (Lehrer = Lehrer und Lehrerin)

1. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie Hausaufgaben  für  wichtig  halten.

Ihr Interesse hilft dem Kind zu einer positiven Einstellung. Es wird Hausaufgaben nur ernst nehmen, wenn auch Sie es tun.

2. Wer geistig arbeitet, muss sich konzentrieren.

Darum braucht Ihr Kind am Nachmittag einen eigenen Arbeitsplatz. Und Ruhe! Mit  Musik geht vielleicht manches besser - gewiss aber nicht das Lernen. Auch in der kleinsten Wohnung sollte sich ein stiller Platz  finden, der für das Aufgabenmachen dem Kind gehört.

3. Anteil nehmen ist gut, aber ziehen Sie zu Hause keinen neuen Schulbetrieb auf.

Unterhalten Sie sich mit Ihrem Kind über das Gelernte. Freuen Sie sich über das, was es schon  alles weiß. Lassen  Sie sich von ihm die Aufgaben erklären.

4. Hausaufgaben sind den Schülern gestellt, nicht den Eltern!

Geben Sie darum nur Tipps und ab und zu eine Hilfestellung. Aber lassen Sie Ihr Kind die Aufgabe selbst  lösen. Nehmen Sie ihm das Denken nicht ab, sonst  verhin­dern Sie das eigenständige Arbeiten. Aerdem täuschen Sie den Lehrer darüber, was Ihr Kind wirklich kann.

5. Pausen geben Kraft für neue Runden.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind die Hausaufgaben nicht im Akkord erledigt. Es muss sich zwischendurch auch immer wieder kurz entspannen. Manche Kinder beginnen mit der Hausaufgabe sofort nach dem Mittagessen, andere erst am Nachmittag. Hier gibt es keine festen Regeln. Aber helfen Sie Ihrem Kind, den richtigen  Rhythmus zu finden und dann auch täglich einzuhalten. Keinesfalls dürfen die Hausaufgaben auf den Abend verschoben werden. Sonst kann das Hirn nicht mehr abschalten, und Schlafprobleme stellen sich ein.

6. Herumhacken auf dem Kind, Gleichgültigkeit oder das Motto

Du wirst schon sehen, wo du einmal landest!“ wirken katastrophal.

Auch Schimpfen und Ungeduld helfen wenig. Loben Sie darum Ihr Kind, wenn es eifrig bei der Sache ist, auch wenn es nicht alle Lösungen gefunden hat.

7. Hausaufgaben werden leicht vergessen.

Beugen Sie vor. Das beste Mittel ist das Aufgabenheft. Es erzieht zur Ordnung, espart Schulärger und lästiges Herumfragen bei Klassenkameraden.

8. Die Hausaufgaben sagen auch etwas über die Leistungen Ihres Kindes.

Schauen Sie daher regelßig die Hefte durch. Die Korrekturbemerkungen des Lehrers sind  auch für Sie aufschlussreich.

9. Mündliche Aufgaben sind genauso wichtig wie schriftliche.

Lassen Sie sich daher das auswendig Gelernte aufsagen. Da  kann die Familie ruhig zuhören. Eine solche Generalprobe stärkt das Selbstbewusstsein ihres Kindes für den Auftritt vor der Klasse.

10. Suchen Sie Kontakt mit dem Lehrer.

Auch er kennt Ihr Kind, und zwar aus einer anderen Perspektive. Sein Rat wird Ihre Hilfe zu Hause noch wirksamer machen. Sprechen Sie mit ihm, wenn Sie glauben, dass Ihr Kind zu viel oder zu wenig aufbekommt. Verkündet der Sprössling freudstrahlend, dass er nichts auf hat, dann freuen Sie sich mit ihm. Aber wenn sich der Jubel häuft, sollten Sie vorsichtshalber nachfragen.

VI.  KOSTEN FÜR KOPIEN UND KLEINMATERIAL

Die Kosten für Kopien belasten unseren Etat sehr stark. Außerdem muss vor allem für die Fachbereiche Textilgestalten, Kunst und Technik immer wieder Kleinmaterial beschafft werden. Das Einsammeln ist aber sehr zeitaufwän­dig. Deshalb hat die Schulkonferenz auch dieses Jahr beschlossen, wie bisher einen Betrag von 6 € für diese Zwecke einzusammeln; jüngere Ge­schwisterkinder zahlen 3 €. Wir bitten für diese Maßnahme um Verständnis.

Das Geld wird in den nächsten Tagen eingesammelt.

Liebe Eltern,
dieser Elternbrief hat Sie über Wesentliches, Neues oder Altbewährtes informiert. Nehmen Sie, wo und wann immer Sie können, am Schulleben Ihrer Kinder teil.

Das Kollegium und ich wünschen Ihnen und uns einen weiterhin erfolgreichen Verlauf des Schuljahres und eine gute Zusammenarbeit.

Ihr  Klaus Gottfried, Rektor

Telefon 02973-974420
FAX 02973-974426
Postadresse Schulstr. 7
59889 Eslohe
E-Mail HS-Eslohe@hs-eslohe.de
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